Mitmachen
Werde Teil des ECHO-Netzwerks.
Das ECHO-Netzwerk sind Menschen, die in der Schweiz Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt haben. Wir sammeln, was uns passiert ist, und sagen gemeinsam, was sich ändern muss.
Dabei sein heisst: Du wirst gezählt. Du wirst gefragt. Mehr nicht, wenn du nicht mehr möchtest.
Ich bin dabei.
Was passiert, wenn du abschickst
1
Du bekommst eine kurze Bestätigung per Mail. Mehr passiert vorerst nicht.
2
Nur wenn du ein Häkchen gesetzt hast, meldet sich eine Person aus dem Netzwerk bei dir. Persönlich, kein Automat.
3
Danach entscheidest du, wie es weitergeht. Oder ob.
Du entscheidest, wie weit du gehst
Der Unterschied ist einfach: Auf Stufe 1 bekommst du, was an alle geht. Auf Stufe 2 dürfen wir dich persönlich anschreiben. Auf Stufe 3 machst du mit. Du wählst beim Eintragen und kannst jederzeit wechseln, in beide Richtungen.
1
Dabei sein
Was an alle geht
2
Persönlich ansprechbar sein
Was an dich geht
Zusätzlich dürfen wir dich direkt anschreiben, wenn es einen konkreten Anlass gibt. Zum Beispiel: Jemand hat Ähnliches erlebt und möchte sich austauschen — dann fragen wir dich, ob wir den Kontakt herstellen dürfen. Oder wir brauchen die Sicht von Betroffenen, bevor wir etwas fordern. Oder es kommt ein Thema auf, das genau deine Erfahrung betrifft.
Anschreiben tun immer wir, nie jemand anderes. Deine Adresse geben wir nicht weiter, und ein Austausch zwischen zwei Betroffenen entsteht nur, wenn beide zustimmen. Antworten musst du nie, und ein Nein hat keine Folgen.
3
Mitwirken
Was wir zusammen machen
Warum es auf die Zahl ankommt
Einzelne werden überhört. Wer über Diskriminierung am Arbeitsplatz entscheidet — Fachstellen, Behörden, Politik —, fragt zuerst: Für wie viele sprecht ihr?
Nicht die Zahl der veröffentlichten Erfahrungen macht uns glaubwürdig, sondern die Zahl der Menschen, die hinter dem stehen, was wir sagen. Jede Person mehr macht unsere Forderungen schwerer zu übergehen. Auch wenn diese Person nie etwas erzählt.
Wozu du dich verpflichtest: zu nichts.
— Du musst deine Geschichte nicht erzählen. Nicht jetzt und nicht später.
— Du musst zu keinem Treffen kommen.
— Du musst deinen Namen nicht nennen. Ein Pseudonym genügt.
— Du kannst jederzeit aussteigen, ohne Begründung. Eine kurze Mail genügt, und wir löschen deinen Eintrag.
Wer sieht, dass du dabei bist
— Niemand ausser uns. Die Liste ist nicht öffentlich und wird es nie.
— Nach aussen nennen wir nur Zahlen, nie Namen — auch keine Pseudonyme.
— Deine Adresse geben wir an niemanden weiter. Nicht an Fachstellen, nicht an Medien, nicht an Forschende.
— Wir schreiben dir selten, und nur wenn es etwas zu sagen gibt. Kein wöchentlicher Newsletter.
Ausführlich steht das unter Was mit deiner Erfahrung geschieht →
Bist du gemeint? Ja.
— Auch wenn es lange her ist. Es gibt keine Frist.
— Auch wenn du nie etwas unternommen hast. Die meisten haben das nicht.
— Auch wenn du dir nicht sicher bist, ob es Diskriminierung war.
— Auch wenn es dir zu klein vorkommt. Gerade das Leise fehlt überall.
— Auch wenn du anonym bleiben willst. Das ist bei uns der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Wenn du gerade mittendrin steckst und Rat brauchst: Wir sind keine Beratungsstelle. Wo du kostenlose Erstberatung bekommst, steht unter Hilfe finden → — dabei sein kannst du trotzdem, das eine schliesst das andere nicht aus.
Du hast eine konkrete Frage oder möchtest uns etwas schreiben? Schreib uns →
