ECHOs
Erfahrungen sichtbar machen. Muster erkennen. Handlungsfähig werden.
Ein ECHO ist ein Erfahrungsbericht – anonymisiert und von Betroffenen selbst geschrieben, so ausführlich, wie sie möchten. Jede Geschichte ist anders. Und doch kennt jede denselben Moment: zu spüren, dass man nicht fair behandelt wurde.
Alle Beiträge
Gleiche Funktion – ungleicher Lohn
Kündigung nach Diskriminierungs-/Mobbingmeldung
Wenn der Rechtsweg an fehlender Unterstützung scheitert
Vielleicht übertreibe ich ja wirklich.
Unsere ersten Beiträge drehen sich um Mutterschaft und Lohn, weil wir dort selbst betroffen waren. Es fehlt fast alles andere: Rassismus, Alter, Behinderung und chronische Krankheit, Religion, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. Und es fehlt das Leise – die Erfahrungen, bei denen du dir selbst nicht sicher bist, ob sie zählen. Sie zählen.
ECHO oder Geflüster
Ein ECHO schreibt die betroffene Person selbst – so ausführlich, wie sie möchte. Ein Geflüster schreiben wir: eine Szene, ein Satz, eine Situation, die uns jemand geschildert hat. Manchmal folgt später das ausführliche ECHO.
Beides zählt gleich viel. In beiden Fällen anonymisieren wir gleich sorgfältig, und in beiden Fällen entscheidet die betroffene Person, was erscheint.
Mitmachen
Dein ECHO teilen
Warum teilen? Deine Geschichte hilft anderen Betroffenen, sich wiederzuerkennen und ihr Erleben einzuordnen. Und du musst nichts Grosses erlebt haben: Auch subtile Diskriminierung ist Diskriminierung und gehört zu den Erfahrungsberichten – gerade weil solche Erfahrungen sonst nirgends auftauchen.
Deine Erfahrung macht Diskriminierung verständlicher. Und gebündelt mit anderen ECHOs macht sie sichtbar, was sich immer wiederholt und was sich ändern muss.
So läuft es ab
02
Wir sprechen miteinander
Eine Person aus dem Netzwerk nimmt Kontakt auf. Ihr sprecht über deinen Fall und findet heraus, welche Punkte für andere besonders wichtig sein könnten. Du erhältst einen Leitfaden, der dir das Schreiben erleichtert. Falls du es wünschst, unterstützen wir dich beim Schreiben.
03
Wir anonymisieren sorgfältig
Zu zweit prüfen wir, dass niemand erkennbar ist. Auch keine Kolleg:innen oder Dritte. Daten, Beträge und Funktionen verändern wir so, dass dein Arbeitgeber den Fall möglichst nicht wiedererkennt.
04
Du entscheidest
Nichts erscheint, bevor du die anonymisierte Fassung gesehen und freigegeben hast. Wir sagen dir offen: Ganz ausschliessen lässt sich ein Wiedererkennen nie. Du kannst deine Freigabe jederzeit zurückziehen oder Änderungen vornehmen.
Bevor du schreibst: Was mit deiner Erfahrung geschieht
