Vertrauen
Vertrauen
Was mit deiner Erfahrung geschieht.
Bevor du uns schreibst, sollst du wissen, was danach passiert. Hier steht es, in der Reihenfolge, in der es dich betrifft.
Wer liest, was du schickst
Deine Nachricht kommt in ein geschütztes Postfach. Nur die Personen, die auf dieser Website genannt sind, lesen mit.
Wir geben nichts weiter. Nicht an Beratungsstellen. Nicht an Medien. Nicht an Forscherinnen und Forscher. Ausser du sagst uns ausdrücklich, dass wir es dürfen.
Du musst uns deinen Namen nicht nennen. Ein Pseudonym genügt. Eine E-Mail-Adresse, in der dein Name nicht vorkommt, genügt auch. Bitte benutze nicht die Adresse deiner Arbeit.
Du entscheidest, was veröffentlicht wird
Der Weg ins Archiv führt über Menschen, nicht über ein Formular. Wenn du möchtest, sprichst du mit jemandem, der etwas Ähnliches erlebt hat.
In diesen Gesprächen passiert ausdrücklich nicht, was du vielleicht erwartest:
Wir schätzen deinen Fall nicht ein. Wir sagen dir nicht, was du tun sollst. Wir beurteilen nicht, ob es Diskriminierung war. Wir begleiten dich nicht durch ein Verfahren.
Was passiert: Wir hören zu. Wir helfen dir, in Worte zu fassen, was geschehen ist. Und wir zeigen dir, wo du die Unterstützung bekommst, die wir nicht geben.
Danach entscheidest du. Ob dein Bericht erscheint. In welcher Form. Und was darin steht. Wir veröffentlichen nichts, das du nicht gelesen und freigegeben hast.
Wie wir anonymisieren
Namen, Arbeitgeber und alles, woran man dich erkennen könnte, erscheinen nicht.
Bevor ein Bericht veröffentlicht wird, liest du ihn genau so, wie er erscheinen soll. Erst dann geben wir ihn frei. Das Verfahren dahinter halten wir gerade schriftlich fest, zusammen mit unserem Datenschutzkonzept.
Wir nennen grundsätzlich keine Arbeitgeber. Auch dann nicht, wenn du es möchtest. Der Grund ist einfach: Wer Namen veröffentlicht, bekommt die stillen Fälle nicht mehr erzählt.
Du kannst zurückziehen, was du gegeben hast
Deine Einwilligung gilt so lange, wie du sie gibst. Du kannst sie zurückziehen, ohne Grund und ohne Frist.
Dann nehmen wir deinen Bericht von der Website. Wenn du willst, dass auch unsere Kopie verschwindet, sag es uns. Dann löschen wir sie.
Ein Nein hat keine Folgen. Auch ein spätes.
Wenn jemand nach dir fragt
Manchmal suchen Hochschulen, Ämter oder Redaktionen Menschen, die aus eigener Erfahrung sprechen.
Wir vermitteln niemanden ohne ausdrückliche Zustimmung. Jede Anfrage erklären wir dir offen und schriftlich, mit dem Grund, warum sie an dich geht. Du kannst aussteigen, auch mitten drin.
Dein Interesse geht immer vor dem Wert deiner Geschichte für uns.
Was geschieht, wenn es ECHO nicht mehr gibt
Die Einwilligung, die du uns gibst, gilt dem Zweck. Nicht unserer Organisation.
Was mit dem Archiv geschieht, falls es ECHO einmal nicht mehr gibt, regeln wir verbindlich, bevor das Archiv wächst: Entweder geht es an eine gemeinnützige oder wissenschaftliche Nachfolge über, die an dieselben Regeln gebunden ist. Oder es wird vollständig gelöscht.
Bis das schriftlich festgehalten ist, gilt: Du kannst deine Einwilligung zurückziehen. Wir geben nichts an Dritte weiter. Und wir nehmen keine Erfahrung entgegen, ohne dir vorher zu sagen, was mit ihr passiert.
Und die Technik?
Wie wir die Website betreiben, welche Dienstleister beteiligt sind und wie lange wir Daten aufbewahren, steht unter Datenschutz.
Kurz: Wir setzen keine Cookies für Werbung und keine, die dich verfolgen. Wir erstellen keine Profile.
