FAQ
Häufige Fragen
Hier findest du Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Wir schreiben hier bewusst einfach. Wenn trotzdem etwas unklar ist, schreib uns. Wir erklären es gern noch einmal.
Über ECHO
ECHO ist ein Netzwerk von Menschen in der Schweiz. Alle haben etwas gemeinsam: Sie haben am Arbeitsplatz Diskriminierung erlebt.
Wir machen drei Dinge.
Wir bringen Betroffene zusammen. Wir hören zu und zeigen dir, wo du Hilfe bekommst.
Wir sammeln Erfahrungen. Menschen erzählen, was ihnen passiert ist. Wir veröffentlichen diese Berichte ohne Namen.
Und wir sagen gemeinsam, was sich ändern muss.
Diskriminierung heisst: Du wirst schlechter behandelt als andere. Nicht wegen deiner Arbeit. Sondern wegen etwas, das zu dir gehört.
Zum Beispiel: weil du schwanger bist oder ein Kind bekommen hast. Wegen deines Alters. Wegen deiner Herkunft oder deiner Hautfarbe. Wegen deines Geschlechts. Wegen einer Behinderung oder einer Krankheit. Wegen deiner Religion. Weil du lesbisch, schwul, bisexuell, trans oder nicht-binär bist.
Oft sind es mehrere Gründe zusammen.
Diskriminierung ist nicht immer laut. Oft ist sie leise. Ein Kommentar in einer Sitzung. Eine Beförderung, die nie kommt. Eine Frage im Bewerbungsgespräch, die niemand stellen dürfte.
Nein.
Wir geben keine Rechtsberatung. Wir sind keine Therapie. Wir sind keine offizielle Meldestelle. Wir vertreten dich nicht vor Gericht.
Wir sagen dir auch nicht, was du tun sollst. Und wir beurteilen nicht, ob das, was du erlebt hast, Diskriminierung war.
Was wir tun: Wir hören zu. Wir zeigen dir, wo du Hilfe bekommst. Und wir sammeln Erfahrungen, damit sich etwas ändert.
Beratungsstellen findest du unter Hilfe finden.
ECHO wird von Betroffenen geführt.
Das heisst: Wer bei ECHO entscheidet, hat selbst Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt.
Unterstützt werden wir von Menschen, die sich mit uns für das Thema einsetzen.
Zurzeit arbeiten wir alle freiwillig.
Wer dahintersteht, siehst du unter Über ECHO.
ECHO ist im Aufbau. Du kannst uns schon jetzt schreiben; eine von uns antwortet dir persönlich, innerhalb einer Woche. Den Verein gründen wir voraussichtlich Anfang 2027. Wenn du wissen möchtest, wann es losgeht, trag dich auf der Kontaktseite ein. Wir schreiben dir dann.
Bin ich hier richtig?
ECHO ist für Menschen, die in der Schweiz am Arbeitsplatz Diskriminierung erlebt haben.
Es spielt keine Rolle, aus welchem Grund es passiert ist.
Es spielt keine Rolle, wie lange es her ist.
Es spielt keine Rolle, ob du etwas dagegen unternommen hast.
Es spielt auch keine Rolle, ob du noch in dieser Firma arbeitest.
Wirst du gemobbt, ohne dass du einen Grund erkennst? Dann darfst du dich auch melden. Wir zeigen dir, wer dir helfen kann.
Ja.
Vielen Menschen geht es so. Das ist normal. Diskriminierung ist oft schwer zu erkennen.
Du musst nichts beweisen. Du musst deine Erfahrung nicht einordnen. Wir tun das auch nicht.
Wenn etwas nicht in Ordnung war, bist du hier richtig.
Ja, gern.
Vielleicht hast du etwas bei einer Kollegin oder einem Kollegen beobachtet. Vielleicht willst du ECHO unterstützen. Vielleicht arbeitest du beruflich mit Betroffenen.
Schreib uns über Kontakt.
Warte nicht auf uns. Wir können nicht schnell genug sein.
Bei Fragen zur Arbeit, zum Beispiel bei einer Kündigung oder einer Frist: Wende dich an eine Beratungsstelle. Welche zu dir passt, siehst du unter Hilfe finden.
Wenn es dir sehr schlecht geht: Die Dargebotene Hand ist Tag und Nacht für dich da. Telefon 143.
Wenn dir jemand gedroht hat, dich angegriffen oder sexuell belästigt hat: Die Opferhilfe ist Tag und Nacht für dich da. Telefon 142. Kostenlos, auf Wunsch anonym.
Bist du in Gefahr? Dann ruf die Polizei an: Telefon 117.
Beim Netzwerk mitmachen
Du trägst dich mit deiner E-Mail-Adresse ein. Mehr brauchen wir nicht.
Damit bleibst du auf dem Laufenden. Das ist kein Beitritt und keine Verpflichtung.
Du bleibst auf dem Laufenden: Wir schreiben dir einmal, wenn ECHO startet. Bis dahin bekommst du keine weiteren Mails von uns. Du musst nie antworten.
Mehr passiert nur, wenn du es willst.
Eintragen kannst du dich unter Kontakt.
Bald. Wir gründen gerade den Verein.
Mitglied werden können Menschen, die selbst Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt haben. Mitglieder entscheiden mit, zum Beispiel an der jährlichen Versammlung.
Deinen Namen kennt nur der Vorstand. Nach aussen kannst du ein Pseudonym verwenden.
Du möchtest lieber anonym bleiben? Dann bist du Teil des Netzwerks, ohne Mitglied im Verein zu sein. Das ist völlig in Ordnung.
Du hast selbst keine Diskriminierung erlebt, möchtest ECHO aber unterstützen? Dann kannst du Fördermitglied werden.
Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, trag dich auf der Kontaktseite ein. Wir schreiben dir, wenn ECHO startet.
Wir suchen gerade:
- Erfahrungen aus Bereichen, die bei uns noch fehlen. Zum Beispiel Rassismus, Behinderung, Alter, Religion oder sexuelle Orientierung. Auch leise Fälle: nicht eingestellt, nicht befördert, immer wieder übergangen.
- Betroffene, die bei Netzwerktreffen mitreden möchten.
- Menschen für den Vorstand.
- Menschen mit Fachwissen, Kontakten oder Zeit.
Schreib uns über Kontakt.
Nichts.
Für Betroffene ist bei ECHO alles kostenlos. Immer.
Ja, jederzeit.
Du musst keinen Grund angeben. Schreib uns eine kurze E-Mail an info@echo-netzwerk.ch. Dann löschen wir deinen Eintrag.
Deine Erfahrung teilen
Beides sind Erfahrungsberichte auf unserer Website. Beide sind anonym.
Ein ECHO schreibt die betroffene Person selbst. Es ist ausführlich.
Ein Geflüster schreiben wir. Jemand erzählt uns etwas, und wir machen daraus einen kurzen Text. Nur ein paar Sätze.
Beides ist gleich wichtig.
In vier Schritten.
Erstens: Du meldest dich bei uns. Eine kurze Nachricht genügt.
Zweitens: Eine Person aus dem Netzwerk meldet sich bei dir. Ihr sprecht miteinander. Du bekommst einen Leitfaden. Wenn du willst, helfen wir dir beim Schreiben.
Drittens: Wir machen den Text anonym. Zwei Personen prüfen, dass dich niemand erkennt.
Viertens: Du liest den fertigen Text. Du entscheidest, ob er veröffentlicht wird.
Du kannst jederzeit aufhören. Auch mitten drin.
Ja.
Auf der Website steht nie dein Name. Auch nicht der Name deines Arbeitgebers. Wir entfernen oder verändern alles, woran man dich erkennen könnte. Ganz ausschliessen können wir es aber nie. Das sagen wir dir offen.
Für uns brauchen wir nur eine E-Mail-Adresse. Sonst können wir dir nicht antworten. Ein Pseudonym genügt, und eine E-Mail-Adresse, in der dein Name nicht vorkommt.
Bitte benutze nicht die E-Mail-Adresse deiner Arbeit.
Deine Nachricht kommt in ein geschütztes Postfach. Nur die Personen, die auf dieser Website genannt sind, lesen mit.
Wir geben deine Geschichte und deine Daten nicht weiter. Nicht an Beratungsstellen. Nicht an Medien. Nicht an Forscherinnen und Forscher. Was wir teilen, sind nur anonyme Auswertungen über viele Fälle.
Nichts wird veröffentlicht, bevor du es gelesen und erlaubt hast.
Und du kannst deine Geschichte zurückziehen. Jederzeit, ohne Grund. Dann nehmen wir deinen Bericht von der Website.
Kontakt und Daten
Du schreibst uns. Über das Formular unter Kontakt oder per E-Mail an info@echo-netzwerk.ch.
Du musst noch nichts erzählen. Eine kurze Nachricht genügt.
Eine Person aus dem Netzwerk antwortet dir persönlich, innerhalb einer Woche. Kein Automat.
Bitte schick uns am Anfang keine Dokumente und keine Namen.
Wir speichern nur, was du uns selbst schickst.
Wir benutzen keine Cookies, die dich verfolgen. Wir erstellen keine Profile.
Wir geben deine Daten nicht weiter.
Du kannst jederzeit verlangen, dass wir deine Daten löschen.
Mehr dazu steht unter Datenschutz.
Deine Frage war nicht dabei?
Schreib uns. Es gibt keine dummen Fragen, und du musst dabei nichts über dich erzählen.
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